Die Freiheit so zu leben wie man möchte

Von jeher war ich ein sehr vorsichtiger ängstlicher Mensch. Das lag unter anderem auch an meiner Erziehung. Sehr autoriät geprägt, sehr behütet.

Kein Wunder dass ich ein ängstliches, schüchternes Kind war und als Erwachsene viele Jahre mit diesen Eigenschaften haderte. Sie passten ganz und gar nicht zu mir, denn im tiefsten Innern war ich eine Rebellin, eine Abenteurerin, ein freiheitsliebender Mensch. Stets offen für alles Neue.

Es gab nur ein Problem – meine Angst. Die stellt mir immer ein Bein. Es gab ganz wenig  Dinge, vor denen ich nicht Angst hatte und ich schaffte es nicht über diese Angst hinauszuwachsen. Zu sehr waren mir die Flügel gestutzt worden. Nach so vielen Jahren der inneren Gefangenschaft habe ich es zum Teil geschafft auszubrechen. Aber noch immer sind die Gitterstäbe meines Gefängnis sichtbar und zu nah. Die Tür habe ich schon aufgerissen und ins Freie bin ich schon mal gelangt, einige Schritte waren mir auch schon möglich. Gerade sammle ich Kraft neue, größere Schritte weit weg von meinem Käfig zu machen. Ich bin guter Hoffnung das bald zu schaffen. Es geht vorwärts, zurück auf keinen Fall. Manchmal muss man auch innehalten und sich eine Ruhepause gönnen. Die darf aber nie zu lange dauern, denn die Gefahr besteht, dass man in alte Muster zurück verfällt.

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Warum ich das schreibe? Nun ich möchte Andere ermutigen ihren eigenen Weg zu gehen, nicht zu lange zu warten und sich nicht davon abbringen zu lassen, welcher Weg das auch immer sein mag. Tut was ihr gerne machen möchtet, lasst euch von niemandem vorschreiben was Ihr tun solltet und vor allen Dingen wartet nicht zu lange.

Ihr wollt euch selbstständig machen, überlegt euch welche Branche. Ihr wollt nach Australien auswandern, holt euch ein Visum. Jedes Abenteuer fängt mit dem ersten Schritt an. Und der gelungene erste Schritt ist der Erfolgsschlüssel zum Weitermachen. Es ist so ein Glücksgefühl, danach sagen zu können: Warum habe ich das nicht schon früher gemacht, warum hatte ich soviel Angst davor. Wie schön ist das denn nun.

Meist bleibt man aus Bequemlichkeit beim Altbewährten, sieht nicht über seinen Tellerrand hinaus und möchte die Komfortzone nicht verlassen. Auch wenn der Weg zu etwas Neuem meist beschwerlich ist, es wird sich in jedem Fall lohnen.

Und das die Menschheit schon immer auf der Suche nach Glück und Zufriedenheit war und ist, zeigen die  unendlich vielen Sprichwörter die dieses Thema aufgreifen. Meist sind es Lebensweisheiten, von Menschen die genau den Schritt gegangen sind, denn ich euch aufzeigen möchte.

  • Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen. – Dietrich Bonhoeffer
  • Fang nie an aufzuhören, hör nie auf anzufangen. – Marcus Tullius Cicero
  • Ein Weg entsteht,
 wenn man ihn geht
  • Leb in der Vergangenheit, wenn du traurig sein willst. Leb in der Zukunft, wenn du ängstlich sein willst. Und wenn du glücklich sein willst, dann genieß den Moment.
  • Die Tat unterscheidet das Ziel vom Traum.
  • Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann. – Marie von Ebner-Eschenbach
  • Du kannst alles haben wovon du träumst, wenn du bereit bist den Glaubenssatz aufzugeben, dass du es nicht schaffst. – Robert Anthony

Freiheit ist etwas wunderbares. Ein selbstbestimmtes Leben zu leben, dass ist Freiheit. Und kein Mensch auf dieser Welt hat das Recht uns diese Freiheit zu nehmen.

Freiheit eigene Entscheidungen zu treffen

Freiheit die eigene Meinung zu äußern

Freiheit das zu tun was uns glücklich macht

Die Liste ließe sich kontinuierlich vorführen. Wir meinen immer alles auf später aufschieben zu können. Wenn ich erst mal Zeit habe, wenn ich nicht mehr soviel arbeite, wenn ich einen Lebenspartner habe, ja dann werde ich all das machen können was ich mir wünsche.  Aber wissen wir ob es ein Später überhaupt gibt? Oder ob wir im Später noch die gleichen Interessen und Wünsche haben oder ob wir noch im Stande sind Später zu genießen?

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Es gibt keine falsche Entscheidung, es gibt nur verpasste Chancen. Man bereut nicht das was man getan hat, sondern das was man nicht getan hat.

Ich kenne nur wenige Menschen die Ihre Lebensvorstellung durchgezogen haben und sagen, dass sie meist das getan haben was sie wollten und für richtig befunden haben. Sie hatten den Mut. Nicht immer lief alles glatt, aber sie haben immer das Beste daraus gemacht und was noch wichtiger ist, sie haben sich von Rückschlägen nie davon abhalten lassen weiterzumachen und daraus wiederrum das Positive herausgezogen. Und deshalb sind sie Vorbilder.

Tun wir es Ihnen doch nach.

Eure

Antonieta

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